Beratung bei vorgeburtlicher Diagnostik (PND)

Alle Eltern wünschen sich ein gesundes Kind!
Die Pränatale Diagnostik bietet heute die Möglichkeit, schon zu einem frühen Zeitpunkt Aussagen über mögliche Auffälligkeiten bei einem ungeborenen Kind zu treffen. Aber möchten Sie das wirklich wissen? Und wenn ja, was bedeutet ein Ergebnis für Sie?

Wir sind für Sie da:

  • wenn Sie sich über Chancen und Risiken vorgeburtlicher Untersuchungen informieren möchten.
  • wenn Sie Zwillinge oder Mehrlinge erwarten.
  • wenn Sie über Ängste, Wünsche, Ambivalenzen sprechen möchten.
  • wenn Sie Angst vor einer möglichen Erkrankung oder Behinderung Ihres Kindes haben.
  • während der Schwangerschaft und nach der Geburt eines behinderten Kindes.
  • bei der Entscheidung zu einem Schwangerschaftsabbruch.
  • während des stationären Aufenthaltes im Universitätsklinikum Bonn.
  • wenn Sie Begleitung in Ihrer Trauer möchten.
  • wenn Sie nach Informationen, Kontakten, Kursen und Adressen zum Thema suchen.

Kontakt:

Andrea Lips
andrea.lips@ukbonn.de

Karin Laier
karin.laier@ukbonn.de

Sigmund-Freud-Str. 25 (2. Etage, Raum 230)
53105 Bonn
Tel.: 0228 287 196 34

Das Angebot der Beratung und Begleitung von Frauen und Paaren bei vorgeburtlicher Diagnostik ist ein Kooperationsprojekt folgender Institutionen:

Als evangelische Beratungsstelle stehen wir beratend auf Ihrer Seite, ohne Sie oder Ihre Entscheidung zu bewerten oder zu verurteilen. Wenn Sie es möchten, begleiten wir Sie weiter, unabhängig davon, wie Sie sich entscheiden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Herausforderung für werdende Eltern

Bei der Frage, ob pränatale Diagnostik durchgeführt werden soll, gibt es keine richtige oder falsche Entscheidung. Nur Sie als werdende Mutter bzw. Eltern können eine für Ihre Situation richtige Entscheidung finden. 

Die Medizin bietet heute mit speziellen Techniken der Pränatalmedizin die Möglichkeit, Störungen und Fehlbildungen beim ungeborenen Kind zu erkennen. Circa 4% der Frauen müssen sich dabei mit einer Diagnose auseinandersetzen, für die es keine Therapiemöglichkeiten gibt.
Das ist für werdende Eltern erst einmal ein Schock. Sie brauchen Zeit, um sich mit Gefühlen und Einstellungen, aber auch mit Reaktionen der Umwelt auseinander zu setzen; Zeit um ihren Weg zu finden.

Wir möchten Sie in dieser extrem schwierigen Situation nicht allein lassen, unabhängig davon, ob Sie die Schwangerschaft weiterführen oder beenden wollen.

Wir arbeiten zusammen mit Hebammen, Ärzten und Seelsorgern. Wir vermitteln Ihnen unterstützende Institutionen und bieten Kontakt zu anderen Betroffenen.