Deutsche Fernsehlotterie fördert Projekt der Geflüchtetenarbeit „In Sicherheit willkommen“ mit 82.500 Euro

Die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE unterstützt mit über 82.500 Euro das Projekt „In Sicherheit willkommen“ der Diakonisches Werk Bonn und Region gemeinnützigen GmbH. Es wird aus dem Sonderfonds „Versorgung hilfebedürftiger Menschen“ – von Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie - finanziert und startete bereits im September 2023.

Der Träger muss keinerlei übliche Eigenmittel zur Durchfinanzierung des Vorhabens aufbringen. Es wird zu 100 Prozent durch die Fördermittel der Deutschen Fernsehlotterie getragen.

Dabei werden Personalkosten für Projektleitung und -durchführung, Honorarkosten für fachgerechte Schulungen und Weiterbildungen, sowie Anschaffungskosten für ein neues E-Lastenfahrrad, Lebensmittel- und Veranstaltungskosten sowie Lehrmaterial übernommen.

„In Sicherheit willkommen“ unterstützt Geflüchtete, die in Bonn und den angrenzenden Gemeinden Rheinbach, Meckheim und Swisttal ankommen. Mit der Unterstützung von Ehrenamtlichen wurden Angebote für diese geschaffen, wie beispielsweise eigene Freizeitangebote, aber auch begleitetes Lernen der deutschen Sprache und Hausaufgabenhilfe. Ältere Menschen sind in einem besonderen Fokus der Initiative. Diese sind in erhöhtem Maße von Einsamkeit in der fremden Umgebung betroffen. Ziel war und ist es, die Orientierungslosigkeit in der neuen Umgebung für Geflüchtete zu reduzieren. Außerdem werden Begegnungen ermöglicht, die Einsamkeit und dem Gefühl der Verlorenheit entgegenwirken. Durch die ganzheitliche Begleitung werden sie dabei unterstützt, in Deutschland – der Region Bonn – anzukommen und die traumatisierenden Erlebnisse des Krieges und der Flucht zu verarbeiten. Auf Seite der Aufnahmegesellschaft wirbt das Projekt mit Begegnungsangeboten innerhalb der Nachbarschaften um Verständnis für die Belange der Geflüchteten. Es solle Ablehnung und Ressentiments vorbeugen.

„Wir haben Menschen zum Ehrenamt in der Arbeit mit geflüchteten Menschen aus Krisengebieten ermutigt. Um die Menschen längerfristig im Ehrenamt zu halten, braucht es aber hauptamtliche Strukturen, die verbindlich und kompetent sind. Diese Aufgabe ins Leben zu rufen und umsetzen zu können, ist ausschließlich durch die Förderung der Deutschen Fernsehlotterie ermöglicht worden. Dafür bin ich allen, die ein Los der Deutschen Fernsehlotterie besitzen, von Herzen dankbar“, Judith Rau, Koordinatorin der Geflüchtetenarbeit des Diakonisches Werk Bonn und Region gGmbH.

„Das innovative Bonner Hilfsprojekt hilft Geflüchteten, in der Region anzukommen und Erlebnisse des Krieges und der Flucht zu verarbeiten. Diese wichtige Arbeit möchten wir mit unserer Förderung maßgeblich unterstützen“, so Stephan Masch, Repräsentant der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE bei der symbolischen Scheckübergabe in Bonn.

Im Jahr 2023 wurden mehr als 50 Millionen Euro an über 360 soziale Projekte in Deutschland durch die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE ausgeschüttet. 88 Projekte davon wurden in Nordrhein-Westfalen mit einer Gesamtsumme von rund 13 Millionen Euro gefördert. In den vergangenen 10 Jahren sind 703 soziale Vorhaben mit als 95,5 Millionen Euro in Nordrhein-Westfalen ermöglicht worden. Auch das Bonner Projekt profitiert von der Hilfe, die aus den Erlösen des Losverkaufs der Soziallotterie erzielt wird.

Über die Förderung sozialer Projekte hinaus bietet die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE ihren Mitspielerinnen und Mitspielern die Chance auf einen Millionengewinn, eine Sofortrente oder attraktive Sachpreise. Allein im vergangenen Jahr 2023 konnten sich über 788.000 Menschen über Gewinne von insgesamt mehr als 52 Millionen Euro freuen, 62 von ihnen gewannen mehr als 100.000 Euro, 7-mal wurde ein Millionengewinner glücklich. Ein Los der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE ist für jeden ein Gewinn. Jedes Jahr fließen mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in gemeinnützige Zwecke in ganz Deutschland. Dabei steht die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung sowie Nachbarinnen und Nachbarn im Fokus.