KoKoBe

Unterstützung für Menschen mit geistiger Behinderung

KoKoBe berät und bietet Gruppen an

Den Alltag zu bewältigen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, ist für Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung nicht leicht. Viele Fragen kommen auf und brauchen kompetente Menschen, die weiterhelfen. Die Diakonie hat einige Möglichkeiten geschaffen, um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu verbessern.

KoKoBe - Koordinierung, Kontakt und Beratung und Peer-Beratung

Der Umzug in eine eigene Wohnung, die Suche nach einer Arbeitsstelle, der Wunsch, Gleichgesinnte zu treffen: Was für die meisten Menschen das normalste von der Welt und selbständig zu bewältigen ist, ist für Menschen mit einer geistigen Behinderung nicht ganz so einfach. KoKoBe, die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle, steht diesen Menschen sowie deren Angehörigen oder Bezugspersonen zur Seite. Ob es die Lebensberatung für ein Paar mit Behinderung ist, das zusammenziehen möchte, ob es um finanzielle Unterstützung geht, Probleme bei der Arbeit oder die Suche nach Freizeitmöglichkeiten, die Berater:innen von KoKoBe helfen selbst weiter oder vermitteln die Betroffenen an zuständige Stellen. Das Angebot wendet sich an Erwachsene über 18 Jahren und deren Bezugspersonen und betrifft in der Regel Menschen mit geistiger oder Mehrfachbehinderung. Auch Fach-Kolleg:innen, die den Austausch suchen, sind bei KoKoBe richtig.

Wir bieten: 

  • Informationen zu Wohn-, Kontakt-, Selbsthilfe-Möglichkeiten und Freizeitangeboten
  • Informationen über eigene Rechte und darüber, wo es rechtliche Beratung gibt
  • Beratung, wie notwendige Unterstützung bezahlt werden kann
  • Unterstützung beim Kontakt zu Anbietern für Wohnen und Freizeitgestaltung
  • Vermittlung zu anderen notwendigen Hilfen
  • Beratung von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung (Peer-Beratung)

 

Die KoKoBe Beratungsstelle wird finanziert mit Mitteln des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).

Andreas Schuch
Diakon
zuständig für Bonn, Alfter und Bornheim

Feste Telefonsprechzeit:
dienstags 10:00-12:00 Uhr

 0228 22 808 38
 andreas.schuch@dw-bonn.de

Sonja Freischem
zuständig für Meckenheim und Wachtberg

Sprechzeit: nach Vereinbarung

 02225 900 76 96
 freischem@kokobe-bonn-rheinsieg.de

Klaus-Peter Waltersbacher
zuständig für Bonn/Rhein-Sieg

Sprechzeit: donnerstags 17-19 Uhr

 0228 22 808 10
 klaus.waltersbacher@dw-bonn.de

Offenes Telefon

Die Diakonie bietet zudem ein offenes Telefon an, wo Sie jederzeit anrufen können – Telefon 0228 22 808 38. Falls niemand da ist, sprechen Sie auf den Anrufbeantworter und werden zurückgerufen. Anrufer haben oft ein konkretes Anliegen, doch manchmal suchen sie einfach Trost – so ist das offene Telefon eine Mischung aus Seelsorge und Sozialberatung.

Gruppenangebote

Regelmäßig mit anderen Menschen Zeit verbringen, Neues und Spaß wie Leid teilen sind wichtige Erfahrungen für Menschen mit geistiger Behinderung. Das Diakonische Werk bietet Freizeitgruppen unter fachlich qualifizierter und erfahrener Leitung an. Gleichzeitig kann die Teilnahme von Menschen mit Behinderung an diesen Gruppen für deren Angehörige verlässliche Erholungszeit sein.

Aufgrund der Corona-Situation vergewissern Sie sich derzeit bitte vorab telefonisch, ob die jeweilige Gruppe stattfindet.

Gruppenangebote in Bonn

Mittwochs-Treff

Diese Freizeitgruppe trifft sich einmal monatlich im Diakonischen Werk. Normalerweise beginnen wir mit gemütlichem Kaffeetrinken und Plaudern. Danach machen wir meistens das, was wir vorher zusammen geplant haben: zum Beispiel Spielen, ein Spaziergang durch die Südstadt, ein Museumsbesuch, Urlaubsfotos oder Videos ansehen. Zum Abschluss essen wir gemeinsam zu Abend (meistens selbst belegte Brötchen).

An freiwilliger Mitarbeit Interessierte sind herzlich eingeladen! Wer die Gruppe kennenlernen möchte – ob mit oder ohne Behinderung – kann gerne spontan und unverbindlich vorbeischauen.

Wer: Erwachsene mit Mehrfachbehinderung
Wann: fast jeden 1. Mittwoch im Monat
Wo: Diakonisches Werk, Kaiserstraße 125, 53113 Bonn  
Kosten: 60 € pro Person pro Jahr

Leitung:
Martin Herweg, Tel.: 0228 96 398 30
Jeanette Baden-Jaber, Tel.: 0212 80 01 38     

Donnerstags-Treff

Wir sind eine inklusive Gruppe von Erwachsenen mit und ohne geistige Behinderung, die Spaß an gemeinsamen Unternehmungen hat. Die Ideen für unser Programm kommen von den Teilnehmer:innen. So malen wir miteinander, kochen, besuchen Museen oder gehen ins Kino. Ebenso gibt es immer mal wieder Themen-Abende oder einfach nur einen Kneipenbummel.

Wer: Erwachsene mit und ohne geistige Behinderung
Wann: fast jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat (nicht in den Schulferien), 18.00-20.30 Uhr;
Wo: Diakonisches Werk, Kaiserstraße 125, 53113 Bonn
Kosten: 60 € pro Person pro Jahr

Leitung:
Andreas Schuch
Telefon: 0228 22 808 38
E-Mail:andreas.schuch@dw-bonn.de

Gruppenangebote in Meckenheim

Wo: Evangelisches Gemeinde-Zentrum „Arche“, Akazienstraße 3, 53340 Meckenheim

Jugendgruppe inklusiv

Wann: donnerstags, 16.30-18.00 Uhr

Kindergruppe ab 6 Jahre

Wann: freitags, 15.00-16.30 Uhr

Freizeit-Club Erwachsene

Wann: freitags, 16.00-18.00 Uhr

Gruppenangebote in Rheinbach

Inklusive Gruppe für Erwachsene

Wer: Erwachsene mit und ohne geistige Behinderung
Wann: freitags alle 2 Wochen nicht in den Ferien), 16.30-19.00 Uhr
Wo: Evangelische Kirchen-Gemeinde Rheinbach, Ramershovener Straße 6, 53359 Rheinbach

Leitung: 
Simone Kämper
Tel. 02225 91 08 24
E-Mail: simone.kaemper@ekir.de

Inklusive Gruppe für Jugendliche

Wer: Jugendliche mit und ohne Behinderung im Alter von 14 bis 17 Jahren
Wann: samstags alle 2 Wochen (nicht in den Ferien), 09.30 – 12.00 Uhr
Wo: Evangelisches Jugend-Zentrum „JuZe“, Brahmsstraße/Ecke Schumannstraße, 53359 Rheinbach

Leitung: 
Simone Kämper
Tel. 02225 91 08 24
E-Mail: simone.kaemper@ekir.de

Weitere Angebote für Sie:

Mitarbeiten

Es gibt viele Möglichkeiten, beim Diakonischen Werk mitzuarbeiten. Und es ist mehr als ein Job, es ist Hilfe für sozial Schwache, Kranke, Menschen mit Behinderung oder Benachteiligte. Wir bieten offene Stellen in vielen Einrichtungen, auch Praktika und Praxissemester sind möglich. Außerdem freuen wir uns über junge Leute, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst bei uns absolvieren möchten.

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Erfahren Sie mehr über unsere Spendenprojekte.

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