MamaMia - Interkulturelles Frühstückscafés für junge Mütter

Die interkulturellen Frühstückscafés MamaMia sind ein Angebot für junge Mütter und ihre kleinen Kinder (0-3 Jahre) deren Lebenslage häufig geprägt ist durch mangelnde Sprachkentnisse, fehlende Bildung und finanzielle Not. Sie können bei MamaMia Kontakt und Hilfe finden. Die regelmäßig stattfindenden Cafés werden wohnortnah in Gemeindehäusern durchgeführt, damit sie für die Mütter gut zu erreichen sind. 

Grundsätzlich heißt MamaMia - Interkulturelle Frühstückscafés jede Mutter und Kinder willkommen, seien die Problemlagen auch noch so schwierig. Unsere pädagogisch ausgebildeten Beraterinnen kümmern sich um erster Linie um Frauen mit Migrationshintergrund, Erziehungsschwierigkeiten, problematischen Familienverhältnissen und fehlenden familiären Ressourcen.

In lockerer Runde werden die Themen, welche die jungen Mütter beschäftigen, besprochen und nach individuellen Lösungen gesucht. Die Themen sind unter anderem die Ernährung der Kinder, Gesundheitsvorsorge, bewusste Familien­planung sowie die persönlichen Perspektiven der Frauen. Wir fördern die Kinder mit Singen, Basteln und Spielen. Gezielte Beschäftigung ist für die Kinder meist ganz neu. Sie kennen das in der Regel von zu Hause nicht. 

Einige Kirchengemeinden unterstützen MamaMia, ebenso wie verschiedene Jugendämter und viele private Spender.

Helfen Sie mit und spenden Sie für unsere "MamaMias", denn es kommt den Kleinsten zugute - den Kindern. Weitere Infos zu MamaMia finden Sie hier. Bitte geben Sie als Spendenzweck "MamaMia" an.

Lesehelden - Lesen macht stark!

Die offene Ganztagsschule (OGS) Medinghoven liegt in einem sozialen Brennpunktviertel von Bonn. Dieser Stadtteil ist gekennzeichnet durch eine dichte Besiedelung sowie einen hohen Anteil einkommensschwacher Familien: Mehr als die Hälfte der Anwohner*innen sind auf HartzIV Leistungen angewiesen. Etwa genauso hoch ist der Anteil an zugewanderten Familien im Stadtteil. Der Flüchtlingszuzug in den Jahren 2015 bis 2017 hat diesen Trend noch weiter verstärkt. 

90 Kinder besuchen die offenen Ganztagsangebote der Grundschule, lediglich 6 Kinder haben keinen Migrationshintergrund. Ein Großteil der Kinder hat sprachliche Defizite, denn die Kinder sprechen überwiegend die Muttersprache der Eltern. Häufig werden die Familiensprache und die Umgangssprache Deutsch miteinander vermischt, sodass beide Sprachen nur fehlerhaft beherrscht werden. Dies wirkt sich negativ auf ihr Sprach- und Leseverständnis und letztendlich auf ihre schulischen Leistungen aus. Diesen Negativfolgen möchten wir möglichst frühzeitig entgegenwirken.

Vor diesem Hintergrund möchten wir in den Räumen der OGS einen Entspannungs- und Leseraum mit einer kleinen Bibliothek mit (zweisprachigen) Büchern errichten. Dies bietet die Möglichkeit, sich mit förderbedürftigen Kindern in eine ruhige Umgebung zurückzuziehen und sie ezielt in ihrer Lese- und Sprachkompetenz zu fördern und unterstützen.

Das Gymnasium in Tannenbusch liegt ebenfalls in einem sozialen Brennpunktviertel von Bonn. Auch hier planen wir uns einzusetzen und für die Schüler*innen eine „Chillecke“ zum Abschalten einzurichten.

Bitte helfen Sie uns dabei, dieses Projekt auf den Weg zu bringen! Durch Spendenbeiträge konnten wir bereits eine gute Grundlage schaffen. Insgesamt fehlen uns nun noch 750€, bis wir mit der Umsetzung loslegen können. Spenden Sie jetzt!

Ein Lächeln für den Brüser Berg!

Das Nachbarschaftszentrum Brüser Berg (NBB) als Begegnungsstätte unterstützt seit 2009 das interkulturelle Zusammenleben und das nachbarschaftliche Miteinander der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil.

Dabei sind alle Menschen - unabhängig von Herkunft, Kultur, Alter und Lebenssituation - herzlich eingeladen, mit eigenen Ideen, Wünschen und Talenten an der Gestaltung ihres Viertels mitzuwirken.

Um weiterhin das Gemeinwesen im Stadtteil zu stärken, wurde auf Wunsch der Bürgerinnen und Bürger das Fotoprojekt „Ein Lächeln für den Brüser Berg“ initiiert.

Lächeln ist ein barrierefreier Zugang zu Menschen.

Das Projekt richtet sich zum einen an die Menschen vom Brüser Berg und zum anderen an die örtlichen sozialen Einrichtungen und Vereine, um die Vernetzung zu stärken.

Konkret möchte das NBB die Menschen im Viertel zum Fotoworkshop einladen und sie im Stadtteil aufsuchen, um sie zu den Lebensbedingungen Vorort zu befragen. Die Fotos der Menschen werden dann mit den Aussagen zum Leben im Stadtteil in einer Collage künstlerisch kombiniert.

Abschließend werden die Ergebnisse in einer Vernissage mit allen Akteuren und Förderern gefeiert. Um dieses Projekt durchführen zu können, ist das NBB jedoch dringend auf Spenden angewiesen.

Bitte tragen Sie durch ihre Spende dazu bei, dass wir den Menschen vom Brüser Berg diese gesellschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe ermöglichen können.

Ihre Spenden werden für folgende Posten gebraucht:

  • Flyer, Plakate, Broschüren, Mappen 300,--
  • transpotable “Schubkarrenbank“     500,--
  • Werbematerial                               800,-
  • Vernissage                                    450,--
  • Insgesamt                                     2.800,-

 

Bitte spenden Sie für ein nachbarschaftliches Miteienander!

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Mobil durch den Alltag

Das Elisabeth-von-Thadden-Haus ist ein Ort, an dem Menschen mit einer psychischen Erkrankung und einer Suchterkrankung Unterstützung bekommen. Für 24 Personen gibt es dort Platz zum Wohnen und Leben. Regelmäßig finden professionelle Angebote zur Eingliederung in die Gesellschaft statt. Dazu gehören unter anderem Einzel- und Gruppentherapie, Sporttherapie, Arbeitstherapie und vieles mehr.

Die Klient*innen können bis zu zwei Jahren in der Einrichtung leben und werden wieder auf ein selbständiges Leben vorzubereitet.

Ein wichtiger Aspekt der Therapie besteht darin, die Selbstständigkeit der Bewohner*innen zu fördern. Dazu gehören unter anderem der tägliche Weg zur Arbeitstherapie sowie eigenständige Arztbesuche. Viele Bewohner erfahren hier zum ersten Mal, dass sie Wege eigenständig bewältigen können.

Öffentliche Verkehrsmittel sind nur zum Teil eine gute Alternative: sie verursachen hohe Kosten, die die Bewohner*innen über ihre geringen Einkünfte kaum bewältigen können. Erschwerend leiden viele Bewohner unter Panikattacken und Angststörungen. Das Fahren in einer Straßenbahn auf engem Raum mit anderen Menschen ist für sie eine unüberwindbare Hürde.

Daher möchten wir unseren Bewohner*innen Fahrräder zur Verfügung stellen. Die Bewegung draußen, mobil sein, sich körperlich spüren, Witterung erleben– all das fördert die Rehabilitation.

Um diese Selbständigkeit zu ermöglichen, ist die Anschaffung von Fahrrädern eine große Entlastung für die Klienten der Einrichtung. Neben Geldspenden freuen wir uns natürlich auch über gut erhaltene Gebraucht-Räder, die einfachen Überholungsbedarf haben.  

Bitte Spenden Sie jetzt für die Selbstständigkeit kranker Menschen!

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