Entschlossen gegen die Pandemie

Soziale Abeit unter Pandemiebedingungen

Soziale Abeit unter Pandemiebedingungen

Wie viele andere auch, bewegt sich das Diakonische Werk auf einem schmalen Grat. Einerseits lebt die soziale Arbeit von der Nähe zum Menschen, andererseits sind oftmals die, die Nähe brauchen, besonders zu schützen, weil sie zur so genannten „vulnerablen“ Zielgruppe gehören.

„Da wo die Nähe wichtig und unverzichtbar ist, versuchen wir unsere Mitarbeitenden, ebenso wie die Klientinnen und Klienten bestmöglich zu schützen“, berichtet Marion Schaefer von der Geschäftsleitung im Diakonischen Werk. „Kontinuierlicher Austausch mit den Bereichsleitungen zur Sicherstellung der personellen Ressourcen sowie mit dem Arbeitsschutz zu den jeweils aktuellen relevanten Schutz-/Hygienevorschriften, Schnelltests organisieren und, und, und“, berichtet Schaefer beispielhaft aus ihrem Pandemie-Alltag. „Andererseits prüfen wir, an welchen Stellen wir auch ohne Präsenz unserem Auftrag nachkommen können“, sagt Geschäftsführer Ulrich Hamacher.

Es geht. So verabreden sich die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter per Telefon zu Videokonferenzen mit den Menschen und beraten im Fall von Schulden, Nöten in der Schwangerschaft oder rund um Hartz-IV bzw. andere Sozialleistungen, um nur Beispiele zu nennen. Und es gilt: Der Teil der Mitarbeiterschaft, der kann, bleibt im Homeoffice. „Wir sind erleichtert und dankbar, dass wir unsere Arbeit so gut aufrechterhalten können.

Wir freuen uns sehr, dass die Diakonie-Mitarbeitenden so flexibel, kreativ und verantwortungsbewusst mit dieser herausfordernden und oftmals anstrengenden Situation umgehen “, sind sich Schaefer und Hamacher einig. Gleichwohl zählen beide - wie alle anderen auch - die Tage bis ein unbeschwertes Miteinander wieder möglich ist.