Briefe gegen die Einsamkeit

Mit viel Liebe gestalteten die Liebfrauen-Schülerinnen die Briefe

Mit viel Liebe gestalteten die Liebfrauen-Schülerinnen die Briefe

Coronakonform wurden die Briefe übergeben

Coronakonform wurden die Briefe übergeben

Über 500 liebevoll gestaltete und verzierte Briefe haben Schülerinnen der Liebfrauenschule in der Königstraße auf dem Schulhof an die Leitung unseres Pflege- und Gesundheitszentrums Sonja Freyer und Janko Bodnar sowie an Vertreter*innen des Caritasverbandes, Geschäftsführer Jean-Pierre Schneider und Pflege-Bereichsleiterin Melanie Kölschbach, übergeben.

Die ambulanten Pflegedienste der beiden kirchlichen Einrichtungen werden die Briefe zu Weihnachten an Menschen verteilen, die in diesem Jahr viel Zeit alleine zu Hause sind. Menschen, die jetzt wenig Besuch empfangen können, mit einem Brief zu erfreuen, das war den Schülerinnen wichtig. Einige Schülerinnen haben Briefe gestaltet, die für dementiell Erkrankte gedacht sind.Pfarrer Dieter Scharf und Pfarrerin Dr. Wibke Janssen wollten den Schülerinnen mit der Aktion eine Möglichkeit aufzeigen, auch unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie eine hilfreiche Verbindung von Menschen untereinander zu schaffen. Dass die Aktion generationsübergreifend und ökumenisch stattfand, verband sich sinnvoll mit diesem Ziel.

Anlass für die Aktion, an der alle Stufen beteiligt waren, war das Patronatsfest der erzbischöflichen Liebfrauenschule. Unter der Überschrift „Geborgenheit“ und mit einem Bild von Maria, die schützend ihren Mantel ausbreitet, ging es um das, was Menschen in der Pandemie brauchen. Es gab Gelegenheit, sich über den anstrengenden Schulalltag mit Maske und Durchzug und über die Unsicherheiten, die die Pandemie hervorbringt, auszutauschen. Und dann wurden alle Klassenräume zur Schreibwerkstatt. Die Briefe gehen jetzt ‚in Quarantäne‘, damit sie dann zu Weihnachten sicher verteilt werden können