Für ein lebenswertes Bonn

Pressekonferenz des Bündnis Wohnen

Ulrich Hamacher (Diakonie), Jean-Pierre Schneider (Caritas), Felix von Grünberg (Mieterbund), Franz-Josef Windisch (AWO), Bernd Weede (DGB), Edith Kühnle (Paritätischer)

Das Bonner „Bundesviertel“ soll neu bzw. weiter bebaut werden. Das ist Gegenstand des Rahmenplans Bundesviertel, der etwa 900.000 Quadratmeter Neubaufläche vorsieht.

Aber: Nur 40 Prozent der Fläche waren nach Vorschlag der Verwaltung für den Wohnungsbau vorgesehen. Die Ratspolitik möchte mehr Wohnraum schaffen – das ist gut so. Eine aktualisierte Vorlage, die sich derzeit in der politischen Beratung befindet, sieht nun 59 Prozent Wohnraum vor. Das ist uns, den Partnern im Bonner Bündnis für Wohnen (DMB, DGB, AWO, Caritas, Diakonie, Paritätischer Bonn), immer noch viel zu wenig!

Denn es fehlen in Bonn in den kommenden Jahren 20.000 Wohnungen. Und die müssen vor allem preiswert sein, um auch Menschen mit geringem oder auch mit mittlerem Einkommen – Pflegepersonal, Polizistinnen und Polizisten, Verkäuferinnen und Verkäufern… – überhaupt noch das Wohnen in Bonn zu ermöglichen.

Deshalb fordern wir in einem Bürgerbegehren „Mehr Wohnraum im Bundesviertel!“: Auf 75 Prozent der Fläche müssen Wohnungen entstehen. Die Hälfte dieser Wohnungen muss bezahlbar und deshalb öffentlich gefördert sein. Damit hier mehr Leben herrscht!

Ein ausdruckbares pdf der Unterschriftenliste gibt es hier: http://wohnraum-bonn.de/mitmachen.html