Beratung im Ausnahmezustand

Beratung auch während der Krise

Menschen brauchen auch in Zeiten der Pandemie Rat und Hilfe.

Informationen zu den Angeboten des Diakonischen Werkes während der Corona-Pandemie

Als kirchlicher Wohlfahrtsverband ist das Diakonische Werk für die Menschen da. Das gilt auch in Zeiten der Corona-Pandemie, hier allerdings unter veränderten Rahmenbedingungen.

Die massivsten Einschnitte vorweg: Unsere beiden Begegnungsstätten, das Nachbarschaftszentrum Brüser Berg sowie die Bahnhofsmission Bonn schließen bis zum 19. April ihre Türen. Hier gilt das Wort des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier: „Halten wir heute voneinander Abstand – damit wir uns morgen wieder umarmen können.“

Unsere Beratungseinrichtungen bleiben für die Menschen erreichbar. Allerdings wird überall dort, wo es möglich ist, auf den persönlichen Kontakt verzichtet. Beraten wird per E-Mail, Videokonferenz oder Telefon. Bei bestimmten Angeboten ist der persönliche Kontakt unerlässlich, wie etwa bei unserer psychosozialen Beratung „Pränataldiagnostik“ im Universitätsklinikum.

 

Selbstverständlich ist unsere Ambulante Pflege tagtäglich im Einsatz, um die pflegebedürftigen Menschen zu unterstützen und ebenso selbstverständlich läuft die Betreuung in unseren stationären Einrichtungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Elisabeth-von-Thadden-Haus für Erwachsene und Marie-Baum-Haus für Jugendliche, weiter.

Die Situation an den Ganztagsschulen ist allgemein bekannt. Auch wir betreuen an unseren Standorten bei Bedarf Kinder in Notgruppen.

Mitarbeitende, die ihre Tätigkeit unabhängig vom Büro erledigen können, sind angehalten, im Homeoffice zu arbeiten.

Kolleginnen und Kollegen, die ihrer Tätigkeit nicht nachkommen können, werden unter Umständen in Einrichtungen unterstützen, in denen jetzt großer Bedarf ist. Alle Menschen, die in die Risikogruppen fallen, sind unter Fortzahlung der Bezüge bis auf weiteres vom Dienst freigestellt.

„Die Situation ist dramatisch für alle, aber besonders für die Menschen, die Hilfebedürftig sind. Es ist schön zu sehen, dass in dieser Zeit der Distanz Menschen neue Wege zueinander finden, wie bei den nachbarschaftlichen Hilfsangeboten. Hier vermitteln wir gerne und bringen Angebot und Bedarf zu einander“, so Marion Schaefer aus der Geschäftsleitung des Diakonischen Werkes.