Musik für einen guten Zweck

Tannenbusch. Bereits zum vierten Mal fand das Benefizkonzert zugunsten der Stadtteilarbeit der Bonner Diakonie und der Musiksparte des Tannenbusch-Gymnasiums statt. Das Bonner Jugendsinfonieorchester spielte im Tannenbusch-Gymnasium unter Leitung von Andreas Winnen Stücke von Offenbach, Vivaldi und Beethoven.

Die Veranstalter - die Johanniter-Hilfsgemeinschaft, die Diakonie, das Tannenbusch-Gymnasium und die Rotarier Bonn-Süd/Bad Godesberg – verbinden mit diesem Konzert Musik mit der wichtigen Stadtteilarbeit.

Im Tannenbusch leben rund 10.000 Menschen verschiedener Herkunft, darunter viele Kinder und Jugendliche. Das Netzwerk „Tannenzwerge“ der Diakonie widmet sich vor allem der Aufgabe, diesen jungen Menschen eine Zukunft zu ermöglichen, und bietet Hausaufgabenhilfe, ein Eltern-Kind-Café und Angebote für junge Familien an. Der Erlös des Konzerts in Höhe von rund 5.000 Euro unterstützt zu gleichen Teilen  diese Arbeit und die musikalische Ausbildung am Tannenbusch-Gymnasium. Auch dort haben viele Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund oder kommen aus einem bildungsfernen Elternhaus. Schulleiter Eike Schultz und Dr. Marina Hille von der Johanniter-Hilfsgemeinschaft hoben diese wichtige Arbeit in ihren Reden noch einmal hervor.

Musikalisch bot das Jugendsinfonieorchester erstklassige Unterhaltung und hatte in Bonn natürlich auch Beethoven mit der fünften Sinfonie im Programm.