Mit neuem Fachwissen in die OGS

600 Stunden in einem Jahr, viele Lerninhalte und interessante neue Einblicke: Die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aufbaubildungsgangs Offene Ganztagsschule (OGS) am Berufskolleg des Landschaftsverbandes Rheinland haben viel auf sich genommen, um ihre Qualifikationen für die Arbeit mit den Kindern weiter auszubauen. In Bonn gibt es rund 8.000 OGS-Plätze verschiedener Träger, die seit vielen Jahren in einer Träger-Arbeitsgemeinschaft aktiv zusammenarbeiten und gemeinsam mit der Stadt die Qualität des Offenen Ganztags kontinuierlich weiterentwickeln. Deren Vorsitzende Marion Schaefer übergab jetzt zusammen mit Mechthild Stadtfeld, stellvertretende Schulleiterin des Berufskollegs, die Zeugnisse und Urkunden an die 23 Frauen und Männer. Schaefer erläuterte: „Neben der langjährigen OGS-Erfahrung und den persönlichen sozialen Kompetenzen ist es wichtig, dieses Jugendhilfeangebot mit pädagogisch geschulten Mitarbeitenden auszustatten.“ Stadtfeld sagte: „Sie haben angeknüpft an Ihre berufliche Erfahrung, neue Lernsituationen kennengelernt und Ihre Kompetenzen erweitert.“

Die Nachqualifikation umfasste in den 600 Stunden drei Unterrichtsfächer: Organisation/Struktur/Recht, Didaktik/Methodik und Sozial-/Heilpädagogik - doch neben aller Theorie war es ein praktisch ausgerichtetes Jahr mit viel Spaß in den gemeinsamen Unterrichtsstunden. Die Mitarbeitenden arbeiten alle schon seit vielen Jahren in der OGS, haben aber schnell gemerkt, dass dieser Aufbaubildungsgang sie persönlich und fachlich weiterbringt. Einige Stimmen der Teilnehmer: „Wir können das neue Wissen wunderbar in unseren Alltag einbauen.“ „Es war ein fruchtbares Jahr für unsere Arbeit und im Miteinander.“ „Ich sehe viele Dinge nun mit anderen Augen.“ Die nun pädagogisch gut geschulten Mitarbeitenden profitieren von dieser Weiterbildung ebenso wie die Kinder in den Bonner OGS. Kursleiter Dietmar Schönberger, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über dieses Jahr begleitet hat, machte auch seine Anerkennung deutlich: „Sie haben ihre Komfortzone verlassen und sich auf diesen Weg eingelassen.“ Marion Schaefer dankt an dieser Stelle auch der städtischen Verwaltung für die gemeinsame Vereinbarung, dass diese langjährig Mitarbeitenden nun einen Bestandsschutz als Gruppenleitungen für den Bonner Offenen Ganztag haben.