Über die Zukunft der OGS

Minister Stamp im Austausch mit Bonner OGS-Trägern

Minister Stamp im Austausch mit Bonner OGS-Trägern

Minister Stamp im Austausch mit Bonner Trägern

Bei der ersten Sitzung des Jahres der Bonner Arbeitsgemeinschaft Freie Träger Kinder- und Jugendhilfe Offene Ganztagsschule am 11. Januar war hoher Besuch zugegen: Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge, Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat an der Sitzung teilgenommen.

Der Minister nutzte die Gelegenheit, um sich über die Zusammenarbeit der OGS-Träger in Bonn zu informieren. Stamps Fazit: „Die Arbeitsgemeinschaft Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe – Offene Ganztagsschule Bonn ist beispielhaft für Nordrhein-Westfalen. Der Zusammenschluss der Jugendhilfeträger im Ganztag hat im gemeinschaftlichen Dialog mit Politik, Verwaltung und Schulen einen konstruktiven Prozess der Qualitätsentwicklung vorangebracht. Die AG OGS hat eine wichtige Rolle bei der Frage der zukunftsfähigen Finanzierung und Weiterentwicklung der OGS in Bonn gespielt. Auch durch ihren engagierten Einsatz wurden strukturelle und inhaltliche Standards sowie eine verbesserte finanzielle Ausstattung der Angebote vereinbart.“

Im vergangenen Sommer hatten sich die Bonner Träger der Kampagne der Freien Wohlfahrtspflege NRW angeschlossen und der Landesregierung Forderungen zur Weiterentwicklung von OGS überreicht. Minister Stamp hatte damals zugesagt, dass man gemeinsam mit den Trägern erarbeiten wolle, wie die Flexibilisierung der OGS in Kombination mit anderen Betreuungsangeboten ausgestaltet werden kann. Die gemeinsame Sitzung war ein erster Baustein dieser Zusammenarbeit. „Für uns ist es relevant zu wissen, wie die Landesregierung sich die Flexibilisierung von OGS konkret vorstellt“, so Marion Schaefer, Vorsitzende der AG der OGS-Träger. „Um den sehr unterschiedlichen gesellschaftlichen Anforderungen der Familien gerecht zu werden, ist aus Sicht der Jugendhilfeträger eine tatsächliche und damit standortbezogene Bedarfsermittlung unbedingt erforderlich. Außerdem muss ein verändertes Konzept auch einen verlässlichen Personaleinsatz für unsere Mitarbeitenden gewährleisten“, so Schaefer weiter.

Beide Seiten zeigten großes Interesse daran, auch in Zukunft im Austausch zu bleiben, damit Politik und Praxis bestmöglich aufeinander abgestimmt sind.