Preis für Flüchtlingshilfe erhält viel Zuspruch

Foto: epd Stefan Arend

23 Projekte aus 14 Gemeinden haben sich bis zum Einreichungsschluss am 20. Oktober für den Marie-Kahle-Preis beworben. Die feierliche Preisverleihung findet am 17. Februar 2018 im Haus der Geschichte statt.

Die Auszeichnung geht an Projekte in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe in Bonn und der Region. Drei Aspekte haben die Initiatoren des Marie-Kahle-Preises für ehrenamtliches Engagement in Flüchtlingshilfe in den Mittelpunkt gestellt: Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen auf Augenhöhe, schnelle und effektive Hilfe sowie Religion als verbindendes Element untereinander.

Alle Ehrenamtlichen in der evangelischen oder ökumenischen Flüchtlingshilfe in Bonn, Bad Godesberg und der Voreifel waren eingeladen, ihre Projekte einzureichen. Pro Kategorie sind 700 Euro Preisgeld zu gewinnen. Die Jury besteht unter anderem aus Coletta Manemann, Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn, Sarah Laukamp von der Bundeszentrale für politische Bildung und Kaveh Javadi, einem selbst geflüchteten Aktiven aus der Flüchtlingshilfe. Die Jury wird am 12. Januar alle Projekte in Augenschein nehmen und die Preisträger ermitteln.

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 17. Februar 2018 werden die Auszeichnungen im Haus der Geschichte vergeben. Außerdem haben alle Akteure, die ihre Bewerbung eingereicht haben, Gelegenheit, ihr Projekt zu präsentieren.