Musik für einen Stadtteil

Überzeugende Darbietung zugunsten von Diakonie und Tannenbusch-Gymnasium

Überzeugende Darbietung zugunsten von Diakonie und Tannenbusch-Gymnasium

Benefizkonzert im Tannenbusch-Gymnasium überzeugte die Besucher; Spenden in Höhe von mehr als 3.000 Euro

Angekündigt war ein besonderes Musikerlebnis mitten in einem jungen auch durch Migranten geprägten Stadtviertel. Damit wurde nicht zu viel versprochen. Die 200 Besucher des Benefizkonzertes der Johanniterhilfsgemeinschaft Bonn und des Diakonischen Werkes erlebten am Dienstagabend im Tannenbusch-Gymnasium ein erstklassiges Konzert: Das Jugendsinfonieorchester der Stadt Bonn überzeugte mit einer professionellen Darbietung unter der Leitung von Dirigent Andreas Winnen. Was bleibt außer den guten Erinnerungen? Spenden in Höhe von 1.400 Euro, die am Abend erzielt wurden sowie Spenden, die schon im Vorfeld eingegangen waren und immer noch eingehen; im Moment gut 1.600 Euro. So dass sich alle Beteiligten über eine stolze Summe von mehr als 3.000 Euro freuen.

Die Veranstalter zeigen sich entsprechend zufrieden: „Wir haben dieses Konzert veranstaltet, um Spenden zu gewinnen, aber auch um das Publikum bewusst nach Tannenbusch einzuladen. Unser Anliegen ist ein ganz praktisches, es geht um die Menschen, die hier leben und etwa im Tannenbusch-Gymnasium zur Schule gehen“, so Eberhard Reiche von der Johanniter Hilfsgemeinschaft. Der Erlös aus dem Konzert geht zu gleichen Teilen an die soziale Arbeit des Stadtteilbüros Tannenbusch vom Diakonischen Werk und an das Tannenbusch-Gymnasium zur Unterstützung sozial benachteiligter Kinder im musischen Bereich.

Rainer Limbach, erster Bürgermeister der Stadt Bonn, dankte allen Besucherinnen und Besuchern und betonte, dass sie gleich zweimal Gutes tun: Sie hören gute Musik und unterstützen gleichzeitig die beschriebenen Projekte.