Abenteuer „Marie-Baum-Haus“

Vertreter der Eigentümer-Gemeinschaft, Superintenden Mathias Mölleken, Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Harnisch, Marion Schaefer, Andrea Elsmann und Ulrich Hamacher vom Diakonischen Werk, Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller, Superintendent Eckart Wüster und Einrichtungsleiter Martin Schmidt - vor dem Marie-Baum-Haus.

Diakonisches Werk eröffnet feierlich Einrichtung an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Psychiatrie

„Das gab es in Bonn bisher nicht, eine stationäre Einrichtung für Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen“, berichtet Andrea Elsmann, Bereichsleiterin im Diakonischen Werk. Deshalb war die Eröffnung des Marie-Baum-Hauses in Tannenbusch für Bonn ein besonderes Ereignis, das die etwa 80 Gäste gemeinsam gefeiert haben. Ulrich Hamacher, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes dankte in seiner Begrüßung allen Unterstützern. Gemeinsam mit Marion Schaefer aus der Geschäftsleitung betonte er besonders den Einsatz des Amtes für Kinder, Jugend und Familie. „Sie haben den Prozess nicht nur konstruktiv begleitet, sondern überhaupt erst ermöglicht“, so beider Worte. Auch das Team habe viel geleistet, immerhin haben sie sich in das Abenteuer gestürzt, einer neuen Einrichtung im laufenden Betrieb ins Leben zu helfen.

Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller begrüßte ebenfalls die Gäste und verwies auf die große Bandbreite an unterschiedlichen Angeboten im Diakonischen Werk. „Das ist bestimmt sehr nützlich auch für die Arbeit hier vor Ort“, so die Bürgermeisterin. Einen ähnlichen Bogen spannte Superintendent Eckart Wüster. Er erinnerte daran, dass die Sozialpolitikerin Marie Baum einst das Lebenswerk der Elisabeth von Thadden fortführte. Letztere ist bekannt als Widerstandskämpferin im Nationalsozialismus und heute Namenspatronin der stationären Einrichtung für psychisch kranke Erwachsene im Diakonischen Werk.

Alle Redner wünschten dem Haus, den Mitarbeitenden und im Besonderen den Bewohnerinnen und Bewohnern alles Gute für die Zukunft.

Ein besonderer Dank gilt den Förderern: Stiftung Wohnhilfe, Sparkasse KölnBonn sowie den Veranstaltern des Bon(n)jour-Cup.